
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |

|
Bauchdeckenstraffung Durch eine operative Bauchdeckenstraffung können Haut- und Fettgewebeüberschüsse entfernt werden. Ergänzend kann die Bauchdeckenstraffung oft mit einer Fettabsaugung verbunden werden. Vor der Operation: Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Salicylsäurehaltige Schmerzmittel bzw. Medikamente mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden. Sämtliche OP-Voruntersuchungen werden in der Klinik durchgeführt und zwingen nicht mehr zu aufwendigen Voruntersuchungen, deren Ergebnisse mitgebracht werden müssen. Sollten Sie Bedenken haben, dass aus gesundheitlichen Gründen eine Operation abgelehnt werden kann, ist es dennoch Ratsam eine OP-Tauglichkeitsuntersuchung an Ihrem Heimatort durchführen zu lassen. Vorteilhaft ist es hier, wenn bei dem Patienten eine gute körperliche Konstitution vorliegt. Außerdem sollte eine maßvolle Diät eingehalten werden, die aber drei bis vier Wochen vor der Operation eingestellt werden sollte, da es hierdurch zu einer ungünstigen Stoffwechsellage des Gesamtorganismus mit Schwächung des Immunsystems kommen kann. Am Tag vor der Operation wird ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt geführt, um die medizinische Aufklärung über den Ablauf und die möglichen Risiken des Eingriffes zu klären. Zu dem findet eine Untersuchung statt, bei der eine Blutabnahme zur Bestimmung eines Blutbildes erfolgt, sofern Sie den Befund Ihrer aktuellen Blutwerte nicht von Ihrem Hausarzt vorlegen können. Die Untersuchungen werden in dem vor Ort zuständigen Labor gemacht. Abends und morgens vor der Operation empfiehlt sich eine gründliche Entleerung. Operativer Verlauf: Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Eine Vollnarkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Besonders bei alten Menschen oder bei Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist die Gefahr von Komplikationen wie u.a. Übelkeit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden höher. In den meisten Fällen erfolgt der untere Schnitt unmittelbar oberhalb der Schamhaargrenze und verläuft von Beckenkamm zu Beckenkamm. Der obere Schnitt ist in der Regel am oberen Nabelrand, wobei der Nabel kreisförmig umschnitten wird. Der überlappende Hautfettmantel wird nun abgelöst. Ein eventueller Weichteilbruch oder die geraden Bauchmuskeln die zu weit auseinander stehen, wird der Chirurg gleich mitkorrigieren. Nachdem der Nabel an der ursprünglichen Stelle wieder eingesetzt wurde, verschließt der Operateur die Wunde. Drainagen sorgen dafür, dass Wundsekret und Blut abgeleitet werden. Nach der Operation: Die Bauchdeckenstraffung ist ein größerer Eingriff und erfordert einen Krankenhausaufenthalt von zwei bis drei Tagen. Um ein Ausdehnen des frisch operierten Bauchs zu vermeiden, ist es hilfreich, wenn der Patient mit etwas erhöhtem Oberkörper und angewinkelten Beinen im Bett liegen kann. Eventuell auftretende Komplikationen: Stärkere Blutungen lassen sich trotz Sorgfalt während und nach einer Operation nicht ausschließen und könnte in seltenen Fällen ein Bluttransfusion mit deren Risiken erforderlich machen. In den ersten Tagen werden Sie stärkere Spannungsgefühle auch den üblichen Wundschmerz verspüren. Infektionen sind selten und können die Wundheilung verzögern ggf. eine Behandlung mit Antibiotika oder einen operativen Eingriff (z.B. Abszesseröffnung) erfordern. Im Bereich der Wundränder, häufiger bei Rauchern, kann es zu Durchblutungs-störungen oder Wundheilungsstörungen kommen. Auch bei einer normalen Wundheilung können Narbenwucherungen oder Hautverfärbungen (Keloid) nicht ausgeschlossen werden. Gefühlstörungen im Bereich der Narben lassen sich durch die Durchtrennung der Hautnerven nicht vermeiden. Wie nach jedem operativem Eingriff können sich Blutgerinnsel in den großen Venen bilden (Thrombosen) und u.U ein Blutgefäß verschießen (Embolien). Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antibiotische Medikamente verordnet. Leichte Schmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden. Mit Schwellungen ist auf jeden Fall zu rechnen. Um Thrombosen und Embolien vorzubeugen, sollte der Patient regelmäßig Füße und Beine bewegen. Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Arzt nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist. |
![]()
|
Gern beantworten wir Ihre Fragen